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“Vielfalt tut gut!” – Doch welchen Stellenwert hat Vielfalt für Weimars Bürgerinnen und Bürger?
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Johannes Falk gilt als erster Jugendsozialarbeiter der Stadt Weimar. Selbst Vater von 7 Kindern, nahm er mehrere obdachlose Kinder auf und baute mit ihnen das völlig verfallene Gebäude in der der Luthergasse 1, dem heutigen Lutherhof, aus.
Um über Sozialarbeit früher und heute in Weimar zu sprechen, trafen sich dort mehrere Diskutanten am Donnerstagabend, dem 18. November 2010. Referent Prof. Joachim Wieler sprach dabei über Falk, dessen Haus und die Reaktionen der Bürger damals, die alles andere als erfreut über die „verwahrlosten“ Kinder waren.
Anschließend wurde das heutige Spannungsfeld zwischen Sozialarbeit und bürgerlicher Realität angesprochen. Aktuellen Anlaß bot die Diskussion über das Haus in der Gerberstraße 1 und 3. Diskutiert wurde über den Ist-Zustand und Zukunftsstrategien der Weimarer JSA (Jugendsozialarbeit). Fest stand letztendlich, das eigene Können der Jugendlichen muss, mit der wahren eines gewissen Freiraumes, genutzt werden, eine finanzielle Förderung der JSA ist dazu allerdings auch nötig.
Somit hilft “Vielfalt tut gut” in Weimar Probleme Jugendlicher offen anzusprechen und ebenso aktiv Lösungsansätze gegen das “soziale Abseits” zu finden.